Massenmord von Utøya wird Spielfilm

Der norwegische Regisseur Erik Poppe will das Massaker auf der Ferieninsel vor rund sechs Jahren auf Leinwand bringen. Die Angehörigen-Gruppe reagiert mit Vorbehalt.

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Der norwegische Regisseur Erik Poppe will die Anschläge des Terroristen Anders Behring Breivik zum Thema eines Spielfilms machen. Gegenüber dem Norwegischen Rundfunk NRK sagte Poppe am Donnerstagabend, der Film solle erzählen, was am 22. Juli 2011 auf der Insel Utøya geschah.

Breivik erschoss an diesem Tag 69 überwiegend junge Menschen, die an einem Sommerlager der Jugendorganisation der Arbeiterpartei (AUF) teilnahmen. Gedreht werden solle aber nicht auf Utøya. Auch die Charaktere sollen keine realen Personen darstellen.

Die Angehörigen-Gruppe und die AUF reagierten mit Vorbehalten auf die Ankündigung. «Mir graut davor, dass der Film kommt, aber gleichzeitig verstehe ich, dass die Geschichte erzählt werden muss», sagte AUF-Chef Mani Hussaini dem NRK. Erik Poppe ist vor allem für seine Filme «Kongens Nei» und «A Thousand Times Goodnight» bekannt. (nag/sda)

Erstellt: 23.06.2017, 12:04 Uhr

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