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Meghan, von der Kellnerin in L.A. zur Prinzessin

Rassismus zu Beginn, jetzt Euphorie: Wie Meghan Markle die Briten begeistert.

Peter Nonnenmacher, London
Sie will auf ihrer Hochzeit am Samstag eine kleine Ansprache halten – was allen Gepflogenheiten bei Hofe widerspricht: Meghan Markle. Foto: RoyalGB, dana Press
Sie will auf ihrer Hochzeit am Samstag eine kleine Ansprache halten – was allen Gepflogenheiten bei Hofe widerspricht: Meghan Markle. Foto: RoyalGB, dana Press

Es war das Jahr vor Dianas Tod, in dem Meghan Markle London besuchte. Ein inzwischen legen­däres Foto dokumentiert diesen Aufenthalt. Es zeigt die 15-Jährige zusammen mit ihrer Freundin Ninaki Priddy auf einem gusseisernen Geländer vor dem Buckingham-Palast sitzen, ganz wohlgelaunte junge Touristin, im schwarzen Kleid, die Tasche umgehängt, die Sonnenbrille im Gesicht. Meghan, die sich da so munter und fotogen in Szene setzte, genoss offenkundig ihren Abstecher in die «Alte Welt» – in ein Reich kurioser Adelsnester und Schlösser und einer hartnäckig über die Zeiten gekommenen Königsfamilie. Wie für Millionen Besucher Londons war die Palastfassade für sie die ideale Kulisse für ein Fotosouvenir. Als sie im folgenden Jahr, 1997, von Dianas Unfalltod hörte und daheim im Fernsehen den Begräbniszug für die «Königin der Herzen» am Buckingham verfolgte, muss sie sich an ihren Sommertrip ins Vereinigte Königreich erinnert haben.

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