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Mindestens elf Tote bei Flüchtlingsunglück vor Samos

Das Grauen in der Ägäis findet kein Ende: Seit Freitag sind fast 60 Menschen im Meer ertrunken.

Haben überlebt: Flüchtlinge im Hafen von Athen. (1. November 2015)
Haben überlebt: Flüchtlinge im Hafen von Athen. (1. November 2015)
AP Photo/Yorgos Karahalis

Bei einem Bootsunglück vor der griechischen Insel Samos sind elf Menschen ums Leben gekommen. Dies berichtete das griechische Staatsfernsehen. 15 weitere Menschen konnten gerettet werden. Zwei werden vermisst.

Die Gruppe hatte versucht, von der Türkei aus zur griechischen Insel Samos überzusetzen. Dabei sei das kleine Boot an einem felsigen Küstenabschnitt zerschellt. Zunächst fanden die Rettungskräfte eine Frau, die ums Leben gekommen war. Anschliessend entdeckten Taucher zehn Leichen von Flüchtlingen im Bootswrack.

Weiter südlich versuchten Rettungskräfte, vor der Insel Rhodos rund 150 Migranten an Land zu bringen. Ihr Boot war wegen der starken Winde in Seenot geraten. Zwei Verletzte seien ins Spital von Rhodos gebracht worden, berichteten örtliche Medien. Seit Freitag sind nach einer vorläufigen Bilanz der griechischen Behörden 59 Flüchtlinge in der Ägäis ertrunken. Unter ihnen waren mindestens 31 Kinder.

SDA/ofi

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