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Mit Faschistengruss und brennenden Matratzen

In Italien hetzt die extreme Rechte gegen Flüchtlinge in Wohngebieten. Die Regierung klagt über die Europäer, muss aber auch Kritik einstecken.

Bei diesen Protesten gab es Verletzte: Ein Mitglied der neofaschistischen Casa Pound grüsst einen von der Polizei beschützen Bus mit 19 Afrikanern in Casale San Nicola. Foto: Massimo Percossi (EPA)
Bei diesen Protesten gab es Verletzte: Ein Mitglied der neofaschistischen Casa Pound grüsst einen von der Polizei beschützen Bus mit 19 Afrikanern in Casale San Nicola. Foto: Massimo Percossi (EPA)

Wüste Szenen, trübe Chöre, verängstigte Flüchtlinge. In Italien gibt es immer mehr Proteste von Bürgern gegen die Verlegung von Immigranten in temporäre Unterkünfte in ihrer Nachbarschaft. In zwei Fällen, im hübschen Römer Vorort Casale San Nicola und im kleinen norditalienischen Quinto di Treviso, eskalierte die Lage. Und in beiden Fällen war es die ausserparlamentarische ­extreme Rechte, welche die Sorgen der Anwohner instrumentalisierte, sie mit Übertreibungen zusätzlich nährte.

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