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Mit Hilfe von Facebook und WhatsApp nach Europa

Flüchtlinge profitieren auf dem Weg nach Westeuropa enorm von sozialem Netzwerken. Sie informieren sich so über die besten Routen und vertrauenswürdige Schlepper.

Endlich angekommen: Ein Flüchtling auf Lesbos beobachtet ein Schlauchboot voller Menschen. Viele Menschen meistern die lange Reise nur mit Hilfe von Facebook und WhatsApp.
Endlich angekommen: Ein Flüchtling auf Lesbos beobachtet ein Schlauchboot voller Menschen. Viele Menschen meistern die lange Reise nur mit Hilfe von Facebook und WhatsApp.
Petros Giannakouris, Keystone
Kaum im flachen Wasser angekommen, bringen sich die Menschen auf Lesbos in Sicherheit.
Kaum im flachen Wasser angekommen, bringen sich die Menschen auf Lesbos in Sicherheit.
Petros Giannakouris, Keystone
Geglückte Überfahrt von der Türkei aus: Ein gerade auf Lesbos angekommenes Paar gibt sich einen Kuss.
Geglückte Überfahrt von der Türkei aus: Ein gerade auf Lesbos angekommenes Paar gibt sich einen Kuss.
Petros Giannakouris, Keystone
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«Ich habe soziale Netzwerke benutzt, um herauszubekommen, wohin wir gehen müssen, wer der beste Schlepper ist und wen wir für den Trip brauchen», sagt Amr Saidah. Der 26-jährige Syrer ist erleichtert. Er sitzt in einem schicken Café an der Uferpromenade von Mytilene, einer Hafenstadt auf der griechischen Insel Lesbos, vor sich ein Stück Schokoladenkuchen und eine Tasse Kaffee. Die Turnschuhe des studierten Volkswirtschaftlers sind noch nass von der Landung.

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