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Mit Nato-Draht gegen die Flüchtlinge

Ungarn verlegt Auffanglager aus den Städten ins Niemandsland, an der Grenze zu Serbien sind die ersten Meter des geplanten Zauns gebaut, der neue Ankömmlinge stoppen soll. Doch die Zahl der illegalen Grenzübertritte steigt rapid an.

Eine von vier Varianten für den Zaun: Ungarische Soldaten montieren den scharfkantigen Nato-Draht, der zu schwersten Verletzungen führen kann. Foto: Darko Vojinovic (Keystone)
Eine von vier Varianten für den Zaun: Ungarische Soldaten montieren den scharfkantigen Nato-Draht, der zu schwersten Verletzungen führen kann. Foto: Darko Vojinovic (Keystone)

Schwarze Limousinen rasen durch die Puszta. Sie hüllen blühende Sonnenblumenfelder in Strassenstaub und schrecken Jungstörche aus ihren Nestern auf. Ihr Ziel ist eine Lichtung inmitten dichter Akazienhecken: die ungarisch-serbische Grenze. Um Flüchtlinge am Grenzübertritt zu hindern, will die ungarische Regierung hier einen Zaun errichten, 175 Kilometer lang und vier Meter hoch.

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