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Moskaus «Wunderkinder» vor Gericht

Es ist der grösste Spionagefall seit dem Ende des Kalten Krieges: Ein russisches Paar soll über 20 Jahre in Deutschland geschnüffelt haben.

Gut getarnt: 20 Jahre lang spionierte ein russisches Paar in Detuschland. Ihr Fall wird nun am Oberlandesgericht Stuttgart verhandelt.
Gut getarnt: 20 Jahre lang spionierte ein russisches Paar in Detuschland. Ihr Fall wird nun am Oberlandesgericht Stuttgart verhandelt.
Reuters

Sie nannten sich Heidrun und Andreas Anschlag, sie lebten idyllisch in einem Häuschen in Marburg-Michelbach. Er Angestellter eines Technikunternehmens, sie Hausfrau. Die Tochter studierte Medizin. Unauffälliger geht es nicht. Doch dieses Paar hat Deutschland den grössten Spionageskandal seit dem Fall der Mauer beschert. In Wirklichkeit sind die Anschlags «Wunderkinder», wie die Moskauer Geheimdienstszene ihre wertvollsten Agenten nennt. Im Auftrag des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR sollen sie über 20 Jahre lang in Deutschland gelebt und spioniert haben.

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