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Sie könnte in Kosovo Geschichte schreiben

Mit Vjosa Osmani hat eine Frau reelle Chancen, Premierministerin des jungen Staates zu werden. Sie fordert die alten und mächtigen Männer heraus.

Enver Robelli
Sie hat ihr Land vor dem Internationalen Gerichtshof vertreten, jetzt will sie es regieren: Vjosa Osmani. Foto: EPA
Sie hat ihr Land vor dem Internationalen Gerichtshof vertreten, jetzt will sie es regieren: Vjosa Osmani. Foto: EPA

Vjosa heisst der vermutlich letzte wilde, ungezähmte Fluss Europas. Er wühlt seinen Weg durch atemberaubende Schluchten, Täler und Ebenen in Südalbanien und mündet in die Adria. Die kosovarische Politikerin Vjosa Osmani macht dem Namen alle Ehre.

Wenn sie spricht, klingt es unbändig, fast stürmisch. In diesen Tagen muss Osmani viel und überall in Kosovo reden, denn am Sonntag finden vorgezogene Parlamentswahlen statt. Die Juristin ist Spitzenkandidatin der Demokratischen Liga Kosovos (LDK) und für das Amt der Regierungschefin nominiert. Es ist eine frauenpolitische Premiere für das erst seit 2008 unabhängige Balkanland.

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