Zum Hauptinhalt springen

Nein der Griechen eint radikale Franzosen

In Frankreich herrscht eine ungewöhnliche Einigkeit zwischen Linken und Rechten. Hilft das Griechenland bei den kommenden Gesprächen?

Für einmal gleicher Meinung: Links die Chefin des Front National Marine Le Pen, rechts der Parteivorsitzende des Front Gauche Jean-Luc Mélenchon. (Bild: Keystone)
Für einmal gleicher Meinung: Links die Chefin des Front National Marine Le Pen, rechts der Parteivorsitzende des Front Gauche Jean-Luc Mélenchon. (Bild: Keystone)

Es gibt nicht viele Felder, auf denen sich Marine Le Pen und Jean-Luc Mélenchon einig sind. Das Nein der Griechen aber haben die Vertreter des extrem rechten und linken Spektrums in Frankreich einstimmig begrüsst. «Was für eine schöne Lektion der Demokratie, das griechische Nein», jubelte Marine Le Pen, Chefin des Front National auf Twitter, und fügte hinzu: «Die Völker sind zurück!» Jean-Luc Mélenchon, der Parteivorsitzende des linksextremen Front Gauche, lud seinerseits seine Anhänger noch am Sonntagabend zum Feiern des griechischen Abstimmungsergebnisses auf die Pariser Place de la République ein. «Das Spiel ist aus. Ihr habt verloren», sagte Mélenchon.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.