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Neuer Anlauf im Kampf gegen Rechtspopulisten

Christian Kern, Österreichs neuer Bundeskanzler, hat in seiner ersten Rede die Probleme offen beim Namen genannt.

Daumen hoch vom Nachfolger: Christian Kern ist der 13. Regierungschef von Österreich. (17. Mai 2016)
Daumen hoch vom Nachfolger: Christian Kern ist der 13. Regierungschef von Österreich. (17. Mai 2016)
REUTERS/Heinz-Peter Bader
Der 50-jährige bisherige Bahn-Chef wurde von Bundespräsident Heinz Fischer vereidigt. (17. Mai 2016)
Der 50-jährige bisherige Bahn-Chef wurde von Bundespräsident Heinz Fischer vereidigt. (17. Mai 2016)
Dieter Nagl, AFP
Kern tritt die Nachfolge von Werner Faymann an, der nach innerparteilicher Kritik von allen Ämtern zurückgetreten war. (17. Mai 2016)
Kern tritt die Nachfolge von Werner Faymann an, der nach innerparteilicher Kritik von allen Ämtern zurückgetreten war. (17. Mai 2016)
EPA/Christian Bruna
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Von sich aus hätte er die Partei gar nicht genannt: «FPÖ». Der Umgang mit den Rechtspopulisten scheint nicht das grösste Problem für Österreichs neuen Kanzler Christian Kern zu sein. Schon das unterscheidet Kern von seinem Vorgänger Werner Faymann: Der hatte seinen Wählern nicht mehr zu bieten als die gebetsmühlenartig vorgetragene Distanzierung zur Freiheitlichen Partei Österreichs. Die wirkte umso unglaub­würdiger, je mehr die Regierung die Politik der rechten Opposition zu ihrer eigenen machte.

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