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Nicht die Flüchtlinge sind das Problem

Die EU zahlt einen extrem hohen Preis, weil sie nicht imstande ist, die Finanzströme und die Geldwäsche in den Griff zu bekommen.

Der Sitz der EU-Kommission spiegelt sich in den Fenstern des Justus-Lipsius-Haus wider. Foto: Reuters
Der Sitz der EU-Kommission spiegelt sich in den Fenstern des Justus-Lipsius-Haus wider. Foto: Reuters

Während sich die EU-Finanzminister letzten Freitag in den Räumen des Justus-Lipsius-Hauses in Brüssel versammelten und mit einer Unterschrift den armen Griechen im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise eine Frist gesetzt und dabei gleichzeitig praktisch die Einschränkung des europäischen Schengen-Raums beschlossen haben, dürfte am anderen Ende der Welt – in einem ultraluxuriösen Büro in einem Hochhaus in Dubai, einer perfekt abgesicherten Ranch im Nordosten Mexikos – irgendein Buchhalter gelangweilt die «Send»-Taste eines Computers betätigt haben: Und zum x-ten Mal wurde eine Welle von schmutzigem Geld an die Küsten des Kontinents gespült, ohne auf Widerstand zu treffen.

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