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Nichts gelernt von L'Aquila-Katastrophe

Nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien ertönt die Forderung nach erdbebensicheren Bauten. Wieder einmal.

Amatrice neun Tage nach dem Erdbeben: Ein sichtlich gerührter Feuerwehrmann posiert mit dem geretteten Romeo. (2. September 2016)
Amatrice neun Tage nach dem Erdbeben: Ein sichtlich gerührter Feuerwehrmann posiert mit dem geretteten Romeo. (2. September 2016)
Alessandro Di Meo (AP), Keystone
Bei einigen kleineren Dörfern ist noch nicht klar, ob sie überhaupt wieder aufgebaut werden: Rettungskräfte in Amatrice. (29. August 2016)
Bei einigen kleineren Dörfern ist noch nicht klar, ob sie überhaupt wieder aufgebaut werden: Rettungskräfte in Amatrice. (29. August 2016)
Massimo Percossi, Keystone
Er bat um Hilfe und um schweres Gerät, um die von Schutt übersäten Strassen räumen und zu Verletzten vorstossen zu können.
Er bat um Hilfe und um schweres Gerät, um die von Schutt übersäten Strassen räumen und zu Verletzten vorstossen zu können.
Twitter / Alejandro Alvarez
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Sieben Jahre nach der Katastrophe von L'Aquila ist Mittelitalien erneut von einem starken Erdbeben getroffen worden. Das Epizentrum lag in Norcia, das sich 90 Kilometer nördlich von L'Aquila befindet. «Das, was in L'Aquila passierte, ist nun hier geschehen», sagte Stefano Petrucci, Bürgermeister des kleinen Dorfes Accumoli. Das Erdbeben der Stärke 6,2, dem rund 60 Nachbeben folgten, hatte in der Nacht auf Mittwoch die Region zwischen Umbrien, Latium und den Marken erschüttert und mindestens 120 Menschen in den Tod gerissen. Die Region zählt zu den seismischen Hochrisikogebieten Italiens, sie wird immer wieder von Beben heimgesucht.

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