Zum Hauptinhalt springen

«Niemand anerkennt die Referenden»

Gernot Erler, der Russland-Beauftragte der deutschen Regierung, sagt, Wladimir Putin habe seine Position zur Ukraine verändert. Trotz der Unabhängigkeitsabstimmungen komme man einer Lösung wieder näher.

Mit Gernot Erler sprachen Luciano Ferrari und David Nauer in Berlin
Russlands Präsident Putin am Tag des Sieges in Moskau. Foto: Alexey Nikolsky (Keystone)
Russlands Präsident Putin am Tag des Sieges in Moskau. Foto: Alexey Nikolsky (Keystone)

Auch nach dem Treffen des russischen Präsidenten Putin mit dem Schweizer Bundespräsidenten ist von Entspannung in der Ukraine nichts zu spüren. Hat Putin wieder einmal nur getrickst?

Das glaube ich nicht. Wir haben vergangene Woche durchaus eine Änderung der russischen Position gesehen. Auch wenn sich die Separatisten in der Ukraine nicht an Putins Empfehlung gehalten haben, das Referendum zu verschieben, muss diese dennoch eine desillusionierende Wirkung auf die Vertreter der «Republik Donezk» gehabt haben. Denn es war ein klares Signal dafür, dass Putin nun eine Priorität auf die Präsidentschaftswahlen vom 25. Mai legt.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen