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Noch glauben die Russen ihrem Präsidenten

Die EU und die USA haben eine neue Runde von Strafmassnahmen gegen Russland beschlossen, der Druck auf den Kreml erhöht sich. Warum die Bevölkerung dies bislang gelassen nimmt, erklärt Soziologe Lew Gudkow.

«Die Menschen vertrauen dem Kurs ihres Präsidenten»: Bei einer Militärparade in Moskau schwenkt ein Mann eine Flagge mit den Konterfeis von Präsident Putin und Premier Medwedew. (5. Mai 2014)
«Die Menschen vertrauen dem Kurs ihres Präsidenten»: Bei einer Militärparade in Moskau schwenkt ein Mann eine Flagge mit den Konterfeis von Präsident Putin und Premier Medwedew. (5. Mai 2014)
Reuters

Nach dem Absturz von Flug MH 17 vor zwei Wochen erhöht sich der Druck auf Moskau. Gestern beschloss die EU neue Sanktionen, verhängte Einreiseverbote und Kontosperrungen gegen mehrere Personen aus Präsident Putins innerem Zirkel. Am Abend zogen dann die USA nach, verabschiedeten unter anderem Strafmassnahmen gegen mehrere russische Banken und die grosse Schiffsbaufirma United Shipbuilding Corporation (Redaktion Tamedia berichtete). Und bereits morgen soll die dritte Sanktionsstufe in Kraft treten, die gestern von der EU beschlossen wurde. Die Massnahmen werden die Wirtschaft des Landes voraussichtlich hart treffen, zumal ihr Zustand bereits vor der Ukrainekrise nicht der beste war.

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