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Demütigung für Österreichs Regierung

FPÖ-Ohrfeige bei der Präsidentenwahl: Der Rechtspopulist Norbert Hofer feiert einen Erdrutschsieg in der ersten Runde. Ein Debakel für SPÖ und ÖVP.

Sym­p­to­ma­tisch für sein Abschneiden: ÖVP-Kandidat Andreas Khol wird vorgeführt und muss ein miserables Resultat einstecken – genau wie SPÖ-Mann Rudolf Hundstorfer.
Sym­p­to­ma­tisch für sein Abschneiden: ÖVP-Kandidat Andreas Khol wird vorgeführt und muss ein miserables Resultat einstecken – genau wie SPÖ-Mann Rudolf Hundstorfer.
AFP

Um 16.59 Uhr, eine Minute vor Wahlschluss, bereitet der TV-Moderator das Publikum auf «eine neue politische Zeitrechnung in Österreich» vor: Die Rakete sei gestartet, «schnallen Sie sich an, es wird ordentlich rumpeln». Und dann rumpelte es. Bei den Bundespräsidentenwahlen schafft der Kandidat der Freiheitlichen Partei FPÖ, Norbert Hofer, 35 Prozent.

Mehr als zufrieden: Norbert Hofer nach seinem Triumph in der ersten Runde der Wahlen. (Foto: Reuters; 24. April 2016)
Mehr als zufrieden: Norbert Hofer nach seinem Triumph in der ersten Runde der Wahlen. (Foto: Reuters; 24. April 2016)

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