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Olympia-Teilnehmer bastelte Bomben

Die ungarischen Behörden haben einen ehemaligen Judo-Landesmeister und Olympia-Teilnehmer von Sydney 2000 wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft genommen.

Laut mehreren übereinstimmenden Medienberichten handelt es sich bei dem Festgenommenen um den 33-jährigen Krisztian Tölgyesi. Den Berichten zufolge hat der Mann ein Geständnis abgelegt. Der jetzt Angeschuldigte war bereits am Donnerstag in Budapest festgenommen worden, nachdem die Polizei in seinem Wagen mehrere selbstgebaute Bomben und ferngesteuerte Zündmechanismen gefunden hatte.

Anleitungen aus dem Internet

Gebaut habe sie der Ex-Sportler, wie er in seinem Geständnis darlegte, nach Anleitungen aus dem Internet. Zu der Festnahme war es gekommen, als die Polizei am nationalen Feiertag rechtsextreme Gruppen daran gehindert hatte, neue Krawalle in der ungarischen Hauptstadt anzuzetteln.

Der Verhaftete hatte sich der gewaltbereiten rechtsextremen Szene angeschlossen. Seine Mutter ist ein Gründungsmitglied der rechtsextremen Organisation «Lelkiismeret 88» (Gewissen '88), die in der Vergangenheit zu militanten Aktionen wie Brückenblockaden aufgerufen hatte.

SDA/cpm

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