Zum Hauptinhalt springen

Papst Franziskus will härter gegen Missbrauchsfälle vorgehen

Der Papst nimmt einen Vorschlag seiner Berater an und gründet ein neues Tribunal. Dies gilt als wichtiger Schritt im Kampf gegen Missbrauch.

Bislang wurde kein Bischof wegen Missbrauchs aus dem Amt entfernt: Papst Franziskus während der wöchentlichen Generalaudienz. (10. Juni 2015)
Bislang wurde kein Bischof wegen Missbrauchs aus dem Amt entfernt: Papst Franziskus während der wöchentlichen Generalaudienz. (10. Juni 2015)
AFP

Papst Franziskus gründet ein neues Tribunal für Verfahren gegen Bischöfe, die Kinder nicht vor sexuellem Missbrauch durch Priester schützen. Dies machte der Vatikan bekannt. Der Papst habe einen entsprechenden Vorschlag seiner Berater angenommen.

Die neue Institution gilt als wichtiger Schritt, Bischöfe für den Missbrauchsskandal der katholischen Kirche zur Verantwortung zu ziehen. Bislang ist kein Bischof wegen Vertuschung von Missbrauchsfällen aus dem Amt entfernt worden. Im April hatte Franziskus allerdings den Rücktritt eines US-Bischofs in einem solchen Fall angenommen.

Nun soll ein neuer Mechanismus geschaffen werden, um Beschwerden des Amtsmissbrauchs gegen Bischöfe zu prüfen. Dazu soll eine neue juristische Abteilung der Glaubenskongregation gegründet werden.

SDA/rar

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch