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Paradiesische Versprechen in Europas Armenhaus

Bulgarien wählt am Sonntag ein neues Parlament. Der vor einem Jahr aus dem Amt vertriebene Premier Bojko Borisow steht vor einem Comeback.

Hofft auf ein Comeback: Bojko Borisow, Bulgariens Ex-Premier. Bild: Reuters/Laurent Dubrule
Hofft auf ein Comeback: Bojko Borisow, Bulgariens Ex-Premier. Bild: Reuters/Laurent Dubrule

Es kann immer noch schlimmer kommen. Kurz vor den Wahlen in Bulgarien an diesem Sonntag verdrängt eine Eilmeldung die täglichen Berichte von politischem Streit und Korruption: mindestens 15 Tote bei der Explosion in einer Sprengstofffabrik. Mehrere Menschen könnten noch unter den Trümmern liegen. Die Bergungsarbeiten laufen schleppend an. Für die Bulgaren ist es nur ein weiterer Beweis, dass in ihrem Staat überhaupt nichts mehr funktioniert. Nicht einmal mehr das Rettungswesen. Von den Spitälern ganz zu schweigen. Vermutlich wurde die Katastrophe durch mangelnde Kontrolle, gepaart mit Schlamperei, verursacht. Dass Korruption im Spiel war, kann auch nicht ausgeschlossen werden.

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