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Pariser Wunschprogramm

Bei der Klimakonferenz in der französischen Hauptstadt fehlt das Vertrauen, um die Welt der Klimapolitik neu zu ordnen. Die Zeit wird knapp, der Druck steigt.

Geniesst viel Aufmerksamkeit: Huli-Häuptling Mundiya Kepanga aus Papua Neuguinea zu Gast an der Klimakonferenz.
Geniesst viel Aufmerksamkeit: Huli-Häuptling Mundiya Kepanga aus Papua Neuguinea zu Gast an der Klimakonferenz.
Thibault Camus (AP Photo)

Paris hat sich vorbereitet. Der Klimawandel ist in der ganzen Stadt spürbar. Wer in diesen Tagen durch das kalte Paris spaziert oder fährt, begegnet ihm immer wieder. US-Präsident Barack Obama und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel lachen von den Klimakonferenz-Plakaten. Vor dem Rathaus zeigt die Stadtregierung ihre Visionen, wie sich Paris in den nächsten 40 Jahren zu einer paradiesisch grünen Stadt verwandelt. Der Klimawandel soll nicht allein der internationalen Klimapolitik überlassen werden. Delegierte der Vertragsstaaten der UNO-Klimarahmenkonvention verhandeln seit einer Woche isoliert im 15 Kilometer entfernten Konferenzzentrum in Le Bourget um einen neuen Klimavertrag für die Zeit nach 2020.

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