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Poroschenko bleibt sein Versprechen schuldig

Der ukrainische Präsident sagt, er wolle das Land aus dem Würgegriff der Oligarchen befreien. Doch sein Handeln wirkt reichlich undurchsichtig.

Ist er wirklich anders? Petro Poroschenko mit konfiszierten russischen Ausweispapieren. Foto: Tobias Hase (EPA, Keystone)
Ist er wirklich anders? Petro Poroschenko mit konfiszierten russischen Ausweispapieren. Foto: Tobias Hase (EPA, Keystone)

«Sind Sie ein Oligarch?», wird Petro Poroschenko bei einem Fernsehauftritt gefragt. «Nein», antwortet einer der reichsten Ukrainer – Hunderte Millionen Dollar schwer –, ohne zu zögern. Ein Oligarch, das sei ein Mensch, der die Macht suche, um sich zu bereichern. Er selber habe sich dagegen seit langem dem Kampf gegen diese Banditen verschrieben. Wenige Wochen später wird Poroschenko zum Präsidenten gewählt.

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