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Poroschenkos Politik in Trümmern

Nach dem Fall der strategisch wichtigen Stadt Debalzewe sind die prorussischen Rebellen am Ziel. Das Minsker Abkommen hat vielleicht noch eine letzte Chance.

Prügelknabe Petro Poroschenko: Die Nationalisten stellen ihn gerne als Schwächling dar, der es nur an der nötigen Härte gegenüber den Separatisten fehlen lasse. Foto: Tomasz Gzell / Keystone
Prügelknabe Petro Poroschenko: Die Nationalisten stellen ihn gerne als Schwächling dar, der es nur an der nötigen Härte gegenüber den Separatisten fehlen lasse. Foto: Tomasz Gzell / Keystone

«Geplant und geordnet» verlaufe der Abzug aus dem ostukrainischen Debaltsewe, sagte der ukrainische Präsident und Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Petro Poroschenko, am Mittwoch. «Die Armee hat ihre Aufgabe vollständig erfüllt.» Einige der abgezogenen ukrainischen Soldaten feuerten Schüsse in die Luft – auf eine «erfolgreiche Rückkehr» –, andere zeigten das Siegeszeichen. Doch all die Gesten und Worte können nicht darüber hinwegtäuschen: So sehen die Verlierer einer Schlacht aus – oder eines ganzen Krieges.

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