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Psychoterror im Dschungel

Der deutsche Sektenguru Arno W. machte seine Anhänger gefügig und missbrauchte deren Töchter. Eine von ihnen erzählt von der Tortur – und ist empört, dass Arno W. nicht bestraft wird.

Von Katharina Meredith
Auf einer Ranch im tropischen Urwald von Belize lebte die Sekte jahrelang weitgehend abgeschnitten von der Aussenwelt. Foto: Gabbro, Alamy
Auf einer Ranch im tropischen Urwald von Belize lebte die Sekte jahrelang weitgehend abgeschnitten von der Aussenwelt. Foto: Gabbro, Alamy

Nach ihrer spektakulären Flucht aus der Lichtoase-Sekte in Belize, Zentralamerika, hat die junge Schweizerin Lea Laasner den Guru Arno W. wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Kurz vor dem Prozess in Deutschland tauchte der Sektenführer ab. Deutsche Fahnder spürten ihn nach achtjähriger Flucht letztes Jahr in Uruguay auf, er wurde in Montevideo in U-Haft gesetzt. Nun entschieden die Justizbehörden, Arno W. nicht auszuliefern, weil die Taten nach den Gesetzen von Uruguay verjährt seien. Für die missbrauchten Sektenopfer ein Schlag ins Gesicht.

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