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«Putin ist jetzt schon ein Verlierer»

Ist Minsk II bereits gescheitert? Russland-Experte Hans-Henning Schröder über die explosive Situation in der Ostukraine.

Ein prorussischer Rebell bewacht einen ehemaligen ukrainischen Checkpoint ausserhalb der Stadt Wuhlehirsk. (5. Februar 2015)
Ein prorussischer Rebell bewacht einen ehemaligen ukrainischen Checkpoint ausserhalb der Stadt Wuhlehirsk. (5. Februar 2015)
Keystone
Noch keine Spur von Waffenruhe: Prorussische Separatisten feuern in der Nähe der ostukranischen Stadt Horliwka Raketen ab. (18. Februar 2015)
Noch keine Spur von Waffenruhe: Prorussische Separatisten feuern in der Nähe der ostukranischen Stadt Horliwka Raketen ab. (18. Februar 2015)
AFP
Marschbefehl: Einberufene Reservierte bei ihrer Verabschiedung in Kiew. (29. Januar 2015)
Marschbefehl: Einberufene Reservierte bei ihrer Verabschiedung in Kiew. (29. Januar 2015)
Sergei Supinsky, AFP
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Im ostukrainischen Debalzewe herrscht keine Waffenruhe. Welchen Wert hat das Abkommen von Minsk noch? Es ist durch das Vorgehen der Separatisten, die sich nicht an die Abmachungen halten, die sie unterschrieben haben, infrage gestellt. Ein Verlierer ist jetzt schon der russische Präsident Wladimir Putin, der nicht in der Lage ist, das Abkommen, das er getroffen hat, im eigenen Machtbereich erfolgreich zu vertreten. Entweder Putin hat von vornherein die Unwahrheit gesagt oder er kann seine Position gegenüber seiner nationalistischen Umgebung nicht durchsetzen. Beides spricht nicht für Putin. Andere Staatsführer werden sich wohl überlegen, ob es sich lohnt, mit ihm Abmachungen zu treffen.

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