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«Putin wird nun den Kampf gegen den Terror verschärfen»

Korrespondent Julian Hans über die russischen Reaktionen auf das Attentat in Ankara und die Folgen für die Beziehungen zwischen Russland und der Türkei.

Opfer einer brutalen Tat: Blumen zum Andenken an Botschafter Andrei Karlow vor dem russischen Aussenministerium in Moskau.
Opfer einer brutalen Tat: Blumen zum Andenken an Botschafter Andrei Karlow vor dem russischen Aussenministerium in Moskau.
AFP

Wie hat die russische Regierung auf die Ermordung ihres Botschafters in der Türkei reagiert?

Anders als nach dem Abschuss des russischen Kampfjets vor einem Jahr hat Präsident Wladimir Putin nach den Schüssen auf den russischen Botschafter in Ankara versöhnliche Worte ausgesprochen. In einer dreiminütigen Ansprache, die gestern Abend im russischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, verurteilte Putin zunächst den «gemeinen Mord» und drückte den Angehörigen von Botschafter Andrei Karlow seine Anteilnahme aus. Das Verbrechen sei ohne Zweifel eine «Provokation mit dem Ziel, eine Verbesserung der russisch-türkischen Beziehungen zu sabotieren». Der «Friedensprozess in Syrien» solle gestört werden, an dem Russland, die Türkei, Iran und andere Länder gemeinsam arbeiteten. Darauf könne es nur eine Antwort geben, sagte Putin: «die Verschärfung des Kampfes gegen den Terror». Das Attentat soll Russland und die Türkei also nicht auseinanderbringen.

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