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Putins Eroberungsplan

Ein Strategiepapier legt nahe: Russland hat die Ereignisse in der Ukraine zum Teil selbst vorbereitet, um das Nachbarland zu spalten und sich Teile davon einzuverleiben. Ein Finanzinvestor spielt dabei eine wichtige Rolle.

In nüchternem Ton rechnen die Verfasser in dem Papier Kosten und Nutzen gegeneinander auf: Der russische Präsident Wladimir Putin in Sibirien. (Archivbild: Keystone)
In nüchternem Ton rechnen die Verfasser in dem Papier Kosten und Nutzen gegeneinander auf: Der russische Präsident Wladimir Putin in Sibirien. (Archivbild: Keystone)

Wladimir Putin formulierte es in seiner Krim-Rede so: «Denjenigen, die sich gegen den Putsch gewehrt haben, wurde sofort mit Repressionen und Strafaktionen gedroht.» In ihrer Not hätten sie sich an Russland gewandt. «Wir konnten diese Bitte nicht unbeantwortet lassen, wir konnten die Krim und ihre Bewohner in der Not nicht allein lassen, alles andere wäre Verrat gewesen.» Die Geschichte, nach der Russland gar nicht anders konnte, als die Krim aufzunehmen und die bedrohten «Landsleute» im Osten der Ukraine zu unterstützen, überzeugt nach weit über 5000 Toten im Donbass zwar kaum noch jemanden. Seit Mittwoch aber gibt es neue Hinweise darauf, wie die Dinge tatsächlich ihren Lauf nahmen – oder wie sie zumindest geplant waren.

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