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Putins unsichtbare Gegner

Der Wahlsieg von Regierungschef Putins Partei am kommenden Sonntag scheint so gut wie sicher. Doch die Opposition formiert sich – als politische Parallelwelt im Internet.

Der aktuelle Regierungschef muss für die kommenden Wahlen noch nichts befürchten: Transparent von Wladimir Putin in St. Petersburg.
Der aktuelle Regierungschef muss für die kommenden Wahlen noch nichts befürchten: Transparent von Wladimir Putin in St. Petersburg.
Keystone

Wenn am nächsten Sonntag rund 110 Millionen Russinnen und Russen an die Urne gerufen werden, dürfte eines sicher sein: Einiges Russland bleibt die stärkste Partei in der Duma, dem russischen Parlament.

Die Meinungsforschungsinstitute prognostizieren der Partei von Regierungschef Wladimir Putin mindestens 250 der 450 Sitze. Somit dürfte Einiges Russland die für Verfassungsänderungen notwendige Zweidrittelmehrheit verlieren, doch das Resultat sollte reichen, damit sich Putin im Frühling als Präsident vereidigen lassen kann.

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