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Raus aus der EU mit dem «Anführer der Volksarmee»

Gegen das Establishment: Ukip-Chef Nigel Farage greift die etablierten Parteien in Grossbritannien an – und könnte damit erfolgreich sein.

Ziel Parlamentswahl: Nigel Farage beim Parteitag in Margate. (27. Februar 2015)
Ziel Parlamentswahl: Nigel Farage beim Parteitag in Margate. (27. Februar 2015)
Keystone

Nigel Farage hat sich selbst zum Anführer einer «Volksarmee» ernannt. Er will bei der Wahl im Mai mit seiner rechtspopulistischen Ukip möglichst viele Sitze erringen. Mit einem Generalangriff auf die etablierten Parteien eröffnete der Parteichef den Parteitag seiner rechtspopulistischen United Kingdom Independence Party (Ukip) eröffnet.

Ukip sei die einzige Partei, die Grossbritannien sicher aus der politischen Union in Europa in eine eigenständige, florierende Zukunft führen könne, betonte Farage in seiner Eröffnungsrede. Sowohl die regierenden Tories von Premierminister David Cameron als auch deren Vorgänger Labour hätten in der Regierungsverantwortung versagt und den Schuldenstand Grossbritanniens verdoppelt.

Ukip hatte im vergangenen Jahr die Europawahl in Grossbritannien gewonnen und hofft, bei der bevorstehenden Parlamentswahl gut abzuschneiden.

Obwohl Meinungsumfragen die Rechtspopulisten bei rund 15 Prozent der Stimmen sehen, geben die Experten aufgrund des britischen Mehrheitswahlsystems nur Chancen auf den Gewinn von rund fünf Sitzen. «Wir haben gute Chancen, alleine in dieser Grafschaft fünf Mandate zu holen», sagte Farage am Freitag auf dem Parteitag im ostenglischen Margate, einer der Ukip-Hochburgen.

Einer Umfrage des Instituts Survation zufolge ist Farage in seinem Wahlkreis klar auf der Siegerstrasse. In South Thanet, bisher von Camerons Konservativen gehalten, führt Farage der Umfrage zufolge klar mit 39 Prozent der Stimmen.

(SDA)

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