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«Rechte machen eine Talkshow spannend»

Der politische Kampfbegriff «Lügenpresse» stammt aus dem 19. Jahrhundert, mit den Pegida-Demonstrationen hat er sich jüngst wieder verbreitet. Foto: Daniel Naupold (AFP)

Nach dem US-Wahlkampf befürchten deutsche Parteien vor den Wahlen zunehmende Propaganda von rechts mit Lügen, sogenannten Fake-News. Was halten Sie von dieser Sorge?

Sollte man statt neumodisch von ­Fake-News eher von alter Propaganda sprechen?

Beispiel?

Ist Fake-News vor allem ein ­Kampfbegriff des Establishments gegen politische Aussenseiter?

In Europa geht die Angst um, dass Russland den Aufstieg der anti-liberalen Kräfte mit verdeckter Propaganda unterstützt. Zu Recht?

Woher stammt eigentlich der Begriff Lügenpresse?

Ist an dem Vorwurf etwas dran?

Der Begriff Lüge suggeriert etwas anderes.

Wie definieren Sie Mainstream?

Wie entsteht Medien-Mainstream?

Die rechtspopulistischen Bewegungen bleiben aussen vor.

Gleichzeitig arbeitet sich der Medien-Mainstream ja geradezu obsessiv an den neuen Rechten ab.

In den Talkshows von ARD und ZDF sind AfD-Politiker seit eineinhalb Jahren allgegenwärtig. Sind das nicht ernsthafte Versuche, in Dialog zu treten?

Ein Fehler?

Bei welchen Themen klaffen Elitemeinung und Meinung der Bevölkerung am meisten auseinander?

Der deutsche Medien-Mainstream bildet vorwiegend die liberale, internationalistische, transatlantische Sicht ab.

Welche Rolle spielen die sozialen Medien?

Wie viel Vertrauen in die etablierten Medien ist verloren gegangen?

Zugleich ist die Weltlage höchst konfliktreich und widersprüchlich.

Wie können etablierte Medien dem Vertrauensverlust begegnen?

Und inhaltlich?

Wie sieht die Herausforderung für Journalisten aus?