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Rechtsextreme im Aufwind

Die rechtsnationale Fidesz-Partei des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban hat dem Extremismus den Weg bereitet.

Jobbik macht mit Nazi-ähnlichen Auftritten Politik – und ist heute zweitstärkste Kraft in Ungarn. Foto: Tamas Kovacs (AP, Keystone)
Jobbik macht mit Nazi-ähnlichen Auftritten Politik – und ist heute zweitstärkste Kraft in Ungarn. Foto: Tamas Kovacs (AP, Keystone)

Juden mag er nicht, Roma noch weniger. Auf seinen Oberkörper soll er sich den Wahlspruch der SS tätowiert haben: «Unsere Ehre heisst Treue.» Die ungarischen Wähler störte das nicht. Am Sonntag wählten sie Lajos Rig, den Kandidaten der rechtsextremen Partei Jobbik, ins Budapester Parlament. Die Wahl fand im Wahlkreis Tapolca in Westungarn statt, weil dort der Abgeordnete der Regierungspartei Fidesz bald nach den Parlamentswahlen 2014 verstorben war. Die Kandidaten der sozialistischen Opposition und der Grünen blieben weit abgeschlagen.

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