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Renzis Niederlage im Sieg

Italiens Linke verliert bei den Regionalwahlen Ligurien, gewinnt dafür Kampanien. Drei Gründe, warum sich Premier Matteo Renzi trotz positivem Saldo einige Sorgen machen sollte.

Kann trotz Sieg nicht zufrieden sein: Italiens Premier Matteo Renzi.
Kann trotz Sieg nicht zufrieden sein: Italiens Premier Matteo Renzi.
Julien Warnand, Keystone

Italiens erfolgsverwöhnter Premier Matteo Renzi erfährt einen ersten, kleinen Dämpfer, der womöglich seinen Reformeifer etwas bremsen könnte. Bei den sonntäglichen Wahlen in sieben Regionen des Landes gewann der sozialdemokratische Partito Democratico, dem er als Generalsekretär vorsteht, nicht 6:1, wie er sich das erträumt hatte, sondern lediglich 5:2. Das Kräfteverhältnis bleibt sich gleich: fünf links, zwei rechts. Doch in zwei Regionen wechselte die Couleur: Die Linke gewann Kampanien dazu, muss der Rechten dafür Ligurien überlassen. Umbrien, die Marken, Apulien und die Toskana bleiben links, während der Veneto auch künftig von der Rechten regiert wird. Stabiler Saldo also. Dennoch offenbart das Resultat drei unangenehme Erkenntnisse für Renzi.

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