Zum Hauptinhalt springen

Italien hofiert China – und verärgert die EU

Wie ein reicher Onkel aus dem Fernen Osten wurde er umgarnt: Was Italiens Deal mit Xi Jinping bedeutet.

MeinungOliver Meiler, Rom
Rahmenvereinbarung zur Belt-and-Road-Initiative unterzeichnet: Chinas Präsident Xi Jinping und Italiens Premier Giuseppe Conte vor der Villa Madama in Rom. Foto: Reuters/Yara Nardi
Rahmenvereinbarung zur Belt-and-Road-Initiative unterzeichnet: Chinas Präsident Xi Jinping und Italiens Premier Giuseppe Conte vor der Villa Madama in Rom. Foto: Reuters/Yara Nardi

Sogar die Cristoforo Colombo haben sie geputzt und rote Blumen gesetzt im Hochbeet zwischen den beiden Fahrbahnen. Als Xi Jinping und sein Tross die römische Ausfallstrasse zum Flughafen befuhren, sah es da so frühlingshaft schön und aufgeräumt aus wie noch nie. Rom hat alles gegeben für den Empfang des «neuen Kaisers der Welt», wie die Zeitungen den chinesischen Staatschef in seltener Harmonie nannten, einige mit ironischem Unterton. In den Quirinals­palast wurde Xi von Corazzieri hoch zu Pferd eskortiert, der Prachtabordnung der Carabinieri. «Das haben wir hier seit dem Besuch von Königin Elisabeth 1961 nicht mehr erlebt», schreibt «La Stampa». Kaiserlich eben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen