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«Rund 100'000 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel»

Schweden sagte heute Ja zum Gripen. Nun liegt das Schicksal des schwedischen Sorgenkinds in den Händen der Schweiz. TA-Korrespondent Bruno Kaufmann über die Wichtigkeit des Projekts.

Schwedisches Prestigeobjekt: Testflug eines Gripen in Emmen am 5. Oktober 2012.
Schwedisches Prestigeobjekt: Testflug eines Gripen in Emmen am 5. Oktober 2012.
Keystone

Das schwedische Parlament billigte heute den Kauf des Gripen-Kampfjets. Wie ist dieser Entscheid einzuordnen? Es handelt sich eigentlich mehr um einen Budgetentscheid, der im Zusammenhang mit dem Staatshaushalt von 2014 bis 2016 gefällt wurde. Das erlaubt der Regierung nun, grosszügig in die Weiterentwicklung des Gripen zu investieren. Für jedes Jahr erhält die Rüstungsindustrie nun zusätzliche 50 Millionen Franken für die Weiterentwicklung des aktuellen Gripen-Modells. Im Verhältnis zu den Gesamtkosten für die 60 anvisierten Flieger für insgesamt 15 Milliarden Franken ist dies verhältnismässig bescheiden.

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