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Russen halten Georgien besetzt

Russische Truppen haben sich heute wieder vor der Hafenstadt Poti aufgestellt. Georgiens Präsident Saakaschwili: «Russen machen sich über die Welt lustig.»

Russland bleibt auf georgischem Boden. Nur kleinere Truppen sind abgezogen.
Russland bleibt auf georgischem Boden. Nur kleinere Truppen sind abgezogen.
Keystone

Der stellvertretende russische Generalstabschef Anatoli Nogowizyn erklärte heute wiederum, seine Einheiten würden wie vereinbart bis morgen Abend «in den Zonen russischer Friedensschützer sein» (siehe Infobox). Die Stadt Poti ist allerdings weit weg von diesen: Es liegt 150 Kilometer von Südossetien und 30 Kilometer von Abchasien entfernt.

Saakaschwili: Russen machen sich über die Welt lustig

Der georgische Präsident Michail Saakaschwili hatte den russischen Rückzugsversprechen bereits vor der erneuten Besetzung Potis bezweifelt. Sein Land könne nicht viel gegen die russische Besetzung ausrichten; die Georgier könnten lediglich passiven Widerstand leisten. Die Russen «machen sich über die Welt lustig», sagte Saakaschwili.

Um die georgische Stadt Gori und bei dem 50 Kilometer von Tiflis entfernten Igojeti hielten russische Panzer und Soldaten am Donnerstag weiterhin Stellungen besetzt. Nogowizyn sagte, russische Truppen würden einen Sicherheitsring mit 18 Kontrollstellen um Südossetien ziehen. Georgischen Truppen sprach er das «moralische Recht» ab, wie im Waffenstillstandsplan vorgesehen als Friedenstruppe in einige Stellungen in Südossetien zurückzukehren.

ap/sda/oku

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