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Russische Bomber als Drohung nach Nato-Manövern

Ungewöhnliche Aktivitäten der russischen Luftwaffe schrecken die Nato auf. Das Manöver kontrastiert mit den eher versöhnlichen Tönen, die der russische Präsident Wladimir Putin zuletzt angeschlagen hatte.

Rupen Boyadjian
Sorgt in Europa für Aufregung: Ein russsicher Pilot vor einem Langstreckenbomber Tu-95 auf der Luftwaffenbasis in Engels, rund 900 Kilometer südlich von Moskau. (7. August 2008)
Sorgt in Europa für Aufregung: Ein russsicher Pilot vor einem Langstreckenbomber Tu-95 auf der Luftwaffenbasis in Engels, rund 900 Kilometer südlich von Moskau. (7. August 2008)

Russische Langstreckenbomber fliegen von der Arktis aus entlang der Grenzen der westeuropäischen Nato-Staaten bis vor Portugal. Nato-Jets mehrerer Staaten steigen auf. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen tauchen auch über der baltischen See und einmal über dem Schwarzen Meer russische Bomber und Jets auf. Sie bleiben zwar im internationalen Luftraum, antworten aber nicht auf die Kontaktaufnahme durch die zivile Luftraumüberwachung. Die Nato wertet die vier Vorfälle, an denen insgesamt 26 russische Militärflugzeuge teilnahmen, als «aussergewöhnlich umfangreiche Manöver im europäischen Luftraum». Die «Washington Post» titelt: «Russische Jets und Bomber umkreisen Europa.»

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