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Russisches U-Boot feuert Rakete ab

Russlands Armee hat eine Rakete mit Mehrfachsprengköpfen getestet. Das Geschoss flog über 6000 Kilometer vom Weissen Meer im Nordwesten Russlands zur Kamtschatka-Halbinsel im Osten des Landes.

Russland hat erfolgreich von einem U-Boot aus eine Rakete mit Mehrfachsprengköpfen abgefeuert. Die Rakete vom Typ Bulawa sei vom Weissen Meer im Nordwesten Russlands abgeschossen worden, erklärte Marine-Sprecher Igor Dygalo. Demnach schlug das Geschoss wie vorgesehen in einem militärischen Testgebiet auf der Kamtschatka-Halbinsel ganz im Osten des Landes ein. Den Angaben zufolge legte die Rakete eine Strecke von rund 6000 Kilometern zurück. Die Bulawa-Raketen können mit zehn einzeln lenkbaren Atomsprengköpfen bestückt werden. Die maximale Reichweite liegt bei 8000 Kilometern.

Raketen gegen US-Schutzschild in Osteuropa

Zuvor teilte die russische Armee mit, dass ab Dezember 2009 die neuen RS-24-Raketen zur Verfügung stünden. Die Raketen werden vom Boden aus abgefeuert und sollen nach russischen Angaben in der Lage sein, den geplanten US-Raketenschild in Osteuropa zu überwinden.

Die USA planen die Errichtung einer Radaranlage in Tschechien und die Stationierung von Abfangraketen in Polen, was Moskau als Bedrohung ansieht. Der Streit um die Abwehrraketen, die Washington offiziell mit möglichen Angriffen beispielsweise aus dem Iran begründen, belastet seit Monaten die Beziehungen zwischen Russland und den USA.

SDA/vin

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