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Russland bekräftigt Ansprüche auf Arktis

Die langfristige Entwicklung Russlands und seine internationale Konkurrenzfähigkeit hängen nach Worten von Präsident Dmitri Medwedew von den Bodenschätzen in der Arktis ab.

Machtanspruch auch in der Arktis: Russische Expedition 2007.
Machtanspruch auch in der Arktis: Russische Expedition 2007.
Keystone

Medwedew erklärt vor dem Sicherheitsrat in Moskau, Russland müsse sein Territorium in der «strategisch wichtigen» Region abstecken, damit es einen grossen Teil der dort vorhandenen Ressourcen beanspruchen könne. Er verlangte, ein entsprechendes Gesetz müsse zügig vom Parlament verabschiedet werden.

Mit dem symbolischen Hissen der russischen Flagge auf dem Meeresboden unter dem Nordpol hatte Moskau im vergangenen Jahr einen Anspruch auf einen Grossteil der Arktis untermauert. Dort werden nach einer US-Studie bis zu einem Viertel der weltweit noch unentdeckten Gas- und Ölvorräte vermutet. Hinzu kommt, dass das wegen der globalen Erwärmung zurückgehende Packeis eine Ausbeutung dieser Bodenschätze und die Einrichtung neuer Schifffahrtsrouten künftig deutlich erleichtern könnte. Ansprüche auf die Nordpolarregion haben auch die USA, Dänemark und Norwegen angemeldet.

AP/bru

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