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Russland droht und legt schon mal die Folterwerkzeuge bereit

Georgien und Moldau unterzeichnen diese Woche ein Assoziierungsabkommen mit der EU. Das werde Konsequenzen haben, sagt der Kreml.

Alte Waffenfreundschaft: Denkmal mit einem sowjetischen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg in der transnistrischen Hauptstadt Tiraspol.
Alte Waffenfreundschaft: Denkmal mit einem sowjetischen Panzer aus dem Zweiten Weltkrieg in der transnistrischen Hauptstadt Tiraspol.
Dumitru Doru, Keystone

Die geplante Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der Ukraine letzten November hat zu grundsätzlichen Auseinandersetzungen zwischen dem Westen und Russland und zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen in der Ukraine selber geführt. Nun droht die nächste Krise: Am EU-Gipfel diese Woche werden Georgien und Moldau ihr Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen, die Ukraine besiegelt den wirtschaftlichen Teil ihrer Vereinbarung. Russland droht deshalb mit «Konsequenzen». Vor allem auf Moldau hat sich der Kreml eingeschossen. Der russische Vizepremier und Delegierte für die abtrünnige moldauische Republik Transnistrien, Dmitri Rogosin, drohte dem Land mit einem Langstreckenbomber. Und im Hinblick auf die EU-Annäherung warnte er: «Wenn man so schnell reist, kann man leicht einen seiner Wagen verlieren.»

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