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«Sarkozy ist ein UFO»

Für Franz-Olivier Giesbert, Chefredaktor von «Le Point» und Biograf, läuft im Rennen um die französische Präsidentschaft derzeit alles für Nicolas Sarkozy. Der Wahlkampf lässt den Präsidenten aufblühen.

Oliver Meiler, Paris
Eine «bête de campagne»: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy im Wahlkampf.
Eine «bête de campagne»: Der französische Präsident Nicolas Sarkozy im Wahlkampf.
Reuters
«Ein exzellenter Debattierer»: In Besançon spricht Sarkozy zu seinen Anhängern.
«Ein exzellenter Debattierer»: In Besançon spricht Sarkozy zu seinen Anhängern.
Reuters
«Der Todeskuss»: Sarkozy scheint es gelungen zu sein, den Motor der extremen Rechten unter Marine Le Pen zu bremsen, indem er alles vorweg sagt, was Le Pen vorhaben könnte zu sagen.
«Der Todeskuss»: Sarkozy scheint es gelungen zu sein, den Motor der extremen Rechten unter Marine Le Pen zu bremsen, indem er alles vorweg sagt, was Le Pen vorhaben könnte zu sagen.
AFP
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In drei Wochen, am 22. April, findet die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen statt. Wie gross sind Nicolas Sarkozys Chancen auf eine Wiederwahl? Fifty-fifty.

Ach ja? So gut? Sagten Sie nicht vor kurzem noch, er sei heillos abgeschlagen, keine Chance? Im Dezember schätzte ich die Wiederwahlchancen auf 15 Prozent, mehr nicht, unmöglich. Im Januar waren es 25 Prozent, im Februar 35, jetzt sind wir bei 50 Prozent. Verstehen Sie mich richtig: Diese Wahl wird sehr, sehr kompliziert für Sarkozy. Die Ablehnung seiner Person im Volk ist gross, seit langem schon. Die Franzosen haben sich nachhaltig von Sarkozy entliebt. Doch im Moment läuft alles für ihn, die ganze Dynamik. Eine Wahlkampagne schafft eben immer wieder eine neue Bühne. Und Sarkozy hat das Momentum, ganz klar.

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