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Schicksalstage für Saab

Gebannt blickt Schweden auf die Gripen-Abstimmung vom 18. Mai. Für den Jet‑Hersteller Saab ist die Bestellung aus der Schweiz entscheidend.

Schwedens Verteidigung soll gestärkt werden: Ein fertig gebauter Gripen-E-Kampfjet in der Saab-Produktionsstätte im schwedischen Linköping.
Schwedens Verteidigung soll gestärkt werden: Ein fertig gebauter Gripen-E-Kampfjet in der Saab-Produktionsstätte im schwedischen Linköping.
Keystone

Schweden rüstet auf. Die Regierung möchte zehn weitere Kampfjets bei Saab bestellen – Typ Gripen E, die neue Generation des Jets. Das skandinavische Land, das nicht der Nato angehört, hat lange an Rüstung und Truppen gespart. Nun hätte die Ukrainekrise zu Unsicherheit geführt, sagte Verteidigungsministerin Karin Enström, als sie Anfang April den Kauf zusätzlicher Kampfjets forderte. Es sei «wirklich notwendig, Schwedens Verteidigung zu stärken». Mit ihrer Forderung stärkt Enström auch dem wichtigsten Konzern der schwedischen Rüstungsindustrie den Rücken: Saab.

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