Zum Hauptinhalt springen

Schrott-Journalismus

Die Gauland-Affäre zeigt, was geschieht, wenn Journalismus soziale Medien imitiert.

Zielscheibe von rassistischen Beleidigungen: Fussballspieler Jérôme Boateng. Foto: AFP
Zielscheibe von rassistischen Beleidigungen: Fussballspieler Jérôme Boateng. Foto: AFP

Der aufmerksame Medienkonsument hatte diese Woche Gelegenheit, eine ganze Reihe Wort-Neuschöpfungen zu lernen: Nachrichten-Populismus, Exkontextualisierung, Nonpologys, Bewältigungskommunikation.

Anlass für die sprachliche Kreativität war der von der «Frankfurter Allgemeinen Sonntags­zeitung» servierte Aufreger: «Gauland beleidigt Boateng», so der Titel des Aufmachers, der sich um eine Aussage eines Spitzenvertreters der Alternative für Deutschland (AfD) drehte – und die ganze Woche weiterdrehte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.