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Schweden rückt nach rechts und bleibt sich dabei treu

Von den Linken aufgebaut, wird der nordische Vorzeigestaat nun von Bürgerlichen und Grünen neu erfunden.

Junge Antirassisten demonstrieren in Stockholm mit Vuvuzelas gegen «Schwedendemokraten».
Junge Antirassisten demonstrieren in Stockholm mit Vuvuzelas gegen «Schwedendemokraten».
AFP

Zurück in die Zukunft: Das Stadtbild von Borlänge weckt Erinnerungen an die glorreichen Nachkriegsjahrzehnte. Damals hatte in Schweden der sozialdemokratische Patriarch Tage Erlander (Ministerpräsident von 1946 bis 1969) das Sagen. Das neutrale nordische Königreich galt als «dritte Kraft» zwischen Ost und West. Und am Segen der Moderne zweifelte niemand. So stehen die hässlichen Betonbauten aus den Sechziger- und Siebzigerjahre auch heute noch im Zentrum von Borlänge und tragen Aufschriften wie «Folkets Hus» (Volkshaus), «Försäkringskassa» (Versicherungskasse) oder «ABF» (Arbeiterbildungswerk).

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