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Schwedisches Parlament verschiebt Gripen-Abstimmung

In Stockholm ist die Debatte über die Weiterentwicklung des Kampflugzeugs vertagt worden. Der Entscheid ist auch für die Schweiz von Bedeutung.

Ausländische Aufträge sind für Saab wichtig: Ein Gripen in Schweden.
Ausländische Aufträge sind für Saab wichtig: Ein Gripen in Schweden.
Keystone

Schwedens Parlament hat die Abstimmung über den Kauf von 40 bis 60 Kampfflugzeugen des Typs JAS-39 Gripen E/F auf nächsten Dienstag, 11. Dezember, verschoben.

Schweden könnte die Bestellung noch bis Ende 2014 stornieren, falls sich weder die Schweiz noch andere Länder entschliessen sollten, zusätzliche 20 Gripen der neuen Generation zu ordern. Derzeit nutzen auch Südafrika, die Tschechische Republik und Thailand die schwedischen Kampfflugzeuge.

Anschaffung in der Schweiz umstritten

Die Schweizer Regierung will vom schwedischen Hersteller Saab 22 Gripen-Kampfflugzeuge für 3,126 Milliarden Franken kaufen. Das Parlament muss darüber noch befinden. Die neuen Flugzeuge sollen die veralteten F-5 Tiger ersetzen.

Die Anschaffung ist aber in der Schweiz umstritten – nicht zuletzt deshalb, weil das Flugzeug noch nicht fertig entwickelt ist. Nach den bisherigen Plänen will Saab 2018 die ersten Maschinen der Gripen E/F abliefern. Ab 2023 sollen sie voll einsatzfähig sein.

(SDA)

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