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Schweizer Spitzendiplomat vermittelt in Kiew

Der OSZE-Vorsitzende Didier Burkhalter schlägt Tim Guldimann als Vermittler für die Ukraine vor. Der Schweizer Botschafter in Berlin ist in diesem Geschäft kein Unbekannter.

Fühlen sich für den Schutz der Übergangsregierung verantwortlich: Demonstranten vor dem Regierungsgebäude. (24. Februar 2014)
Fühlen sich für den Schutz der Übergangsregierung verantwortlich: Demonstranten vor dem Regierungsgebäude. (24. Februar 2014)
Reuters
Von ihm fehlt jede Spur: Ein Bild des entmachteten Präsidenten Wiktor Janukowitsch.
Von ihm fehlt jede Spur: Ein Bild des entmachteten Präsidenten Wiktor Janukowitsch.
AFP
Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch unterzeichnet eine vorläufige Vereinbarung zur Lösung der innenpolitischen Krise. (21. Februar 2014)
Der ukrainische Präsident Wiktor Janukowitsch unterzeichnet eine vorläufige Vereinbarung zur Lösung der innenpolitischen Krise. (21. Februar 2014)
Tim Brakemeier, Keystone
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Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schickt einen Sondergesandten nach Kiew. Botschafter Tim Guldimann werde bald Gespräche in der Ukraine aufnehmen, sagte der der Schweizer Bundespräsident und Aussenminister Didier Burkhalter in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der OSZE heute vor dem UNO-Sicherheitsrat in New York. Guldimann werde alle Tätigkeiten der OSZE in der Ukraine leiten und koordinieren. Gemäss dem Redetext von Burkhalter wird Guldimann mit allen Konfliktparteien Konsultationen durchführen und eng mit den internationalen Partnern zusammenarbeiten. Wie Burkhalter in New York erklärte, ist es dringend notwendig, Vertrauen zwischen den Parteien aufzubauen. Niemand dürfe aus dem Übergangsprozess ausgeschlossen werden. «Eine stabile, demokratische und vereinte Ukraine ist im Interesse von allen», sagte der Schweizer Bundespräsident.

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