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«Seine grösste Niederlage überhaupt»

Das Gericht verurteilt Silvio Berlusconi in letzter Instanz. Nun wird er auch seinen Senatssitz räumen müssen, so die Einschätzung von Italien-Kenner Roman Maruhn.

«Opfer einer Justizverfolgung ohnegleichen»: Silvio Berlusconi verteidigt sich in einer Videobotschaft an das italienische Volk. (1. August 2013)
«Opfer einer Justizverfolgung ohnegleichen»: Silvio Berlusconi verteidigt sich in einer Videobotschaft an das italienische Volk. (1. August 2013)
Keystone
Lassen die Korken knallen: Berlusconi-Gegner feiern das Urteil vor dem Kassationsgericht. (1. August 2013)
Lassen die Korken knallen: Berlusconi-Gegner feiern das Urteil vor dem Kassationsgericht. (1. August 2013)
AFP
Dieser Mann will Berlusconi hinter Gittern sehen. (1. August 2013)
Dieser Mann will Berlusconi hinter Gittern sehen. (1. August 2013)
Reuters
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Das höchste Gericht Italiens verurteilte Silvio Berlusconi rechtskräftig wegen Steuerhinterziehung. Was bedeutet das nun für ihn? Berlusconi muss wegen seines hohen Alters nun zwar nichts in Gefängnis, sondern in Hausarrest, doch da herrschen strenge Auflagen. Die Zeit, in der er mit dem Helikopter mal kurz nach Sardinien fliegen konnte, ist vorbei. Berlusconi muss sich nun für ein festes Domizil entscheiden, er darf keine Interviews mehr geben, darf nicht selbst entscheiden, mit wem er telefoniert, möglicherweise muss er sich sogar täglich bei der Polizei melden. Kurz: Er wird als öffentliche Person komplett ausgeschaltet.

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