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«Sie hätte gefährlich wie der NSU werden können»

In Ostdeutschland wurde eine rechte Terrorzelle zerschlagen. Experte Hajo Funke warnt vor einer immensen Radikalisierung.

Starke Ressentiments gegen Fremde: Eine von vielen Demonstrationen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Freital. (26. Juni 2015)
Starke Ressentiments gegen Fremde: Eine von vielen Demonstrationen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen in Freital. (26. Juni 2015)
Keystone
Festnahmen: Die Anti-Terror-Einheit GSG 9 hat am Dienstag bei einer Razzia im sächsischen Freital fünf Rechtsextremisten festgenommen.
Festnahmen: Die Anti-Terror-Einheit GSG 9 hat am Dienstag bei einer Razzia im sächsischen Freital fünf Rechtsextremisten festgenommen.
Matthias Rietschel/Getty Images
Politikwissenschaftler Hajo Funke spricht von einer «immensen Radikalisierung» in der rechtsextremen Szene, die insbesondere in Sachsen aktiv ist.
Politikwissenschaftler Hajo Funke spricht von einer «immensen Radikalisierung» in der rechtsextremen Szene, die insbesondere in Sachsen aktiv ist.
EPA/Arno Burgi
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Die Anti-Terror-Einheit GSG 9 hat am Dienstag bei einer Razzia im sächsischen Freital fünf Rechtsextremisten festgenommen. Die Mitglieder der «Gruppe Freital» sollen mehrere Anschläge auf Flüchtlingsunterkünfte in Freital und Dresden verübt haben. Die Behörden gehen davon aus, dass die rechte Zelle weitere Terrorakte geplant habe. Die Gruppe Freital hätte «ähnlich gefährlich wie der NSU» werden können, sagte der Politikwissenschaftler Hajo Funke in einem ZDF-Interview. Funke erforscht seit Jahrzehnten den Rechtsextremismus und -terrorismus. Und er ist Sachverständiger im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe.

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