Zum Hauptinhalt springen

Sie trinken Wasser aus der Toilette

In Griechenland stauen sich die Flüchtlinge, es droht eine humanitäre Krise – davon profitiert das Schleppergeschäft.

Ausharren in der Kälte: Gestrandete Flüchtlinge beim mazedonisch-griechischen Grenzübergang Idomeni.
Ausharren in der Kälte: Gestrandete Flüchtlinge beim mazedonisch-griechischen Grenzübergang Idomeni.
Keystone

Österreichs Plan scheint aufzugehen: Die Ankündigung der Regierung, eine Obergrenze einzuführen und in diesem Jahr maximal 37'500 Flüchtlinge ins Land zu lassen, führt zum gewünschten Dominoeffekt. Alle Länder auf der Balkanroute folgen dem Beispiel und begrenzen die Flüchtlingszahlen. Nach Serbien, Kroatien, und Mazedonien gab auch Slowenien bekannt, nur noch Menschen mit Ziel Deutschland und Österreich passieren zu lassen. Damit steigt der Druck auf Griechenland – genau das war die Absicht Österreichs. Man wolle Griechenland zur besseren Überwachung seiner Grenze zur Türkei zwingen, sagte Aussenminister Sebastian Kurz über die Entscheidung seiner Regierung.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.