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Silvio Berlusconi mit Nierenkolik im Spital

Der frühere Premierminister Italiens ist mit der Ambulanz in ein Mailänder Spital gebracht worden.

Muss über Nacht im Spital bleiben und bekommt Schmerzmittel: Silvio Berlusconi. (Archivbild)
Muss über Nacht im Spital bleiben und bekommt Schmerzmittel: Silvio Berlusconi. (Archivbild)
Angelo Carconi, Keystone
Paolo Berlusconi, der Bruder von Silvio Berlusconi, ist vor der Klinik gesehen worden. (30. April 2019)
Paolo Berlusconi, der Bruder von Silvio Berlusconi, ist vor der Klinik gesehen worden. (30. April 2019)
Luca Bruno, Keystone
Berlusconi ist mit der Ambulanz ins San-Raffaele-Spital eingeliefert worden.
Berlusconi ist mit der Ambulanz ins San-Raffaele-Spital eingeliefert worden.
Luca Bruno, Keystone
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Italiens viermaliger Premier Silvio Berlusconi ist am Dienstag mit einer akuten Nierenkolik in die Mailänder San Raffaele-Klinik eingeliefert worden. Berlusconi führt als Spitzenkandidat den Wahlkampf der Forza Italia für die EU-Parlamentswahlen Ende Mai.

Der Zustand Berlusconis sei nicht besorgniserregend, teilte die rechtskonservative Forza Italia mit. Der 82-Jährige hoffe, an einer am Dienstagnachmittag geplanten Wahlveranstaltung der Forza Italia in Arcore bei Mailand teilnehmen zu können.

Veranstaltung verboten

Die Senatorin Licia Ronzulli, eine Parteifreundin Berlusconis, teilte später mit, es gehe ihm gut. Er werde aber über Nacht im San-Raffaele-Spital bleiben und dort Schmerzmittel bekommen. Die geplante Teilnahme an der offiziellen Vorstellung der Forza-Kandidaten habe ihm sein Arzt aber kategorisch untersagt, fügte Ronzulli hinzu.

Berlusconi war mit der Ambulanz eingeliefert worden. Das San-Raffaele-Spital kennt er bereits von einer früheren Behandlung: Vor drei Jahren hatte er sich dort einer Herzoperation unterzogen.

Forza Italia schwächelt

Berlusconis Partei ist auf Talfahrt und schwächelt derzeit in den Umfragen. Bei der Parlamentswahl im März 2018 kam die Partei nur auf 14 Prozent, in den neuesten Umfragen liegt sie bei durchschnittlich 8 Prozent. Sie verliert an Stimmen zugunsten der Lega um Innenminister Matteo Salvini, die laut jüngsten Umfragen auf einem Rekordhoch von 33 Prozent segelt.

Forza Italia und Lega hatten im Rahmen einer Mitte-rechts-Allianz gemeinsam an den Parlamentswahlen im März 2018 teilgenommen. Die Lega ist im Mai jedoch eine Regierungskoalition mit der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung eingegangen. Die Forza Italia ist seitdem in der Opposition und verliert zunehmend an Popularität.

SDA/chk

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