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Siziliens gefallener Held

Roberto Helg galt als Vorkämpfer gegen Mafia und Korruption. Nun flog auf, dass er sich schmieren liess.

Tief gestürzt: Roberto Helg. Foto: PD
Tief gestürzt: Roberto Helg. Foto: PD

Der Umschlag mit dem Bargeld lag noch auf dem Schreibtisch, der Check steckte schon in der Jackentasche. Als die Carabinieri Roberto Helg stellten, in flagranti in dessen Büro in Palermos Handelskammer, stritt der 78-jährige Verbandspräsident zunächst alles ab. Der Umschlag? Keine Ahnung, was da drin sei. Und der Check in der Sakkotasche? «Ich hielt ihn für einen Notizzettel, ich habe ihn versehentlich eingesteckt.» Es waren die letzten Ausflüchte vor dem Sturz des vermeintlichen Helden.

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