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Snowden darf länger in Russland bleiben

Der Kreml hat die Aufenthaltserlaubnis von Edward Snowden verlängert. Der US-Whistleblower erhält Asyl in Russland bis 2019.

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Grünes Licht des Kremls: Edward Snowden darf sich zwei Jahre länger in Russland aufhalten. (9. Juni 2013)
Grünes Licht des Kremls: Edward Snowden darf sich zwei Jahre länger in Russland aufhalten. (9. Juni 2013)
Keystone
Vor dem Beginn der Pressekonferenz spricht David Fenton, Gründer und Chef der Fenton Communications, zu den Medienvertretern.
Vor dem Beginn der Pressekonferenz spricht David Fenton, Gründer und Chef der Fenton Communications, zu den Medienvertretern.
Spencer Platt/Getty Images
Snowdens Worten wird aufmerksam zugehört.
Snowdens Worten wird aufmerksam zugehört.
Justin Lane, Keystone
Der 33-Jährige US-Bürger und Whistleblower erklärt: «Ich bin froh über die Entscheidungen, die ich getroffen habe.»
Der 33-Jährige US-Bürger und Whistleblower erklärt: «Ich bin froh über die Entscheidungen, die ich getroffen habe.»
Spencer Platt/Getty Images
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Die Sprecherin des Aussenministeriums Maria Sacharowa bestätigte heute auf ihrer Facebook-Seite, dass die Aufenthaltsgenehmigung von Edward Snowden um zwei Jahre verlängert wurde. Eine weitere Stellungnahme lehnte der Kreml ab. Die bisherige Aufenthaltserlaubnis des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters war bis August 2017 gültig.

Snowden hatte die Überwachungspraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht. Er lebt nach einer abenteuerlichen Flucht seit Juni 2013 an einem geheimen Ort in Russland. Die USA fordern seine Auslieferung wegen Geheimnisverrats. Russland lehnt jedoch eine Abschiebung ab. Dem 33-Jährigen droht in seiner ursprünglichen Heimat eine Haftstrafe.

Russischer Jurist als Fürsprecher

Unmittelbar nach dem Wahlsieg von Donald Trump hatte Snowdens Anwalt, Anatoli Kutscherena, betont, dass sich Moskau auch nach einer möglichen Verbesserung der russisch-amerikanischen Beziehungen nicht auf eine Abschiebung einlassen werde. Der dem Kreml nahe stehende Jurist sagte, die Aufenthaltsgenehmigung sei «rechtlich nicht zu beanstanden».

(SDA)

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