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Infografik: So haben die Franzosen gewählt

Daten und Grafiken zur Stichwahl im Kampf um den Élysée-Palast.

Der unabhängige französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat bei der Stichwahl am Sonntag nach der Auszählung fast aller Wahlzettel 66,06 Prozent der gültigen Stimmen erhalten. Dies teilte das Innenministerium in Paris in der Nacht zum Montag nach der Auszählung von 99,99 Prozent der Stimmen der 47 Millionen Wahlberechtigten mit.

Die Front-National-Kandidatin landete entsprechend bei knapp 34 Prozent. Mit ihrer Niederlage ist die Gefahr eines französischen EU-Austritts, eines «Frexit», gebannt.

Der Anteil von ungültigen oder leeren Stimmzetteln erreichte einen Rekordwert von 11,5 Prozent. Etwa 25,4 Prozent der Berechtigten blieben der Wahl ganz fern.

Macron wird der jüngste Präsident in Frankreichs Geschichte. Die Nachfolge des scheidenden Staatschefs François Hollande wird er spätestens am kommenden Sonntag antreten. Macron plant sozialliberale Reformen in Frankreich und will die Zusammenarbeit in der EU und in der Eurozone vertiefen. Ob er auch eine Regierungsmehrheit bekommt, wird sich erst bei der Parlamentswahl im Juni entscheiden.

(Interaktiv-Team/AFP)

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